Welche Zahlungsmittel unbedingt in die Reisekasse gehören



Nach der erfolgreichen Planung der gesamten zu erwartenden Reisekosten folgt die Überlegung mit welchen Zahlungsmitteln man für alle Ausgaben am besten gerüstet ist. Vor Antritt der Reise sollte man sich einen Überblick darüber verschaffen, welche Zahlungsmittel am Reiseziel verbreitet sind und wie dicht das Netz von Banken und Geldautomaten ist.

Mischung wählen

Es ist empfehlenswert mit einer Mischung verschiedener Zahlungsmittel zu reisen. Die Zusammenstellung dieser Mischung richtet sich dabei nach dem Reiseziel. In touristisch gut erschlossenen Gebieten reicht oft die Kreditkarte mit der man wiederum in wenig besiedelten Gebieten Schwierigkeiten bei der Bezahlung bekommen kann. Außerdem ist es ratsam sich einen Überblick über die jeweils gültigen Gebühren zu verschaffen, um nach Beendigung der Reise keine bösen Überraschungen zu erleben.

Bargeld


Die Höhe des Bargeldanteils an der Reisekasse sollte den Bedarf von 3-4 Reisetagen nicht überschreiten. Es ist halt das unsicherste Zahlungsmittel und bei Verlust steht man mit leeren Händen da. Verreist man in ein Gebiet außerhalb des Euroraumes nimmt man entweder in Deutschland getauschte Fremdwährung mit oder versorgt sich direkt bei Ankunft am Flughafen mit Bargeld, um ein Taxi oder öffentliche Verkehrmittel bezahlen zu können. Der Tausch in Fremdwährung bereits in Deutschland kann sich manchmal lohnen aber bei einem Anteil von ein 200-300 Euro fällt dieser Vorteil nicht sehr stark ins Gewicht.

Maestro-Karte (ec-Karte)


Im Euroraum ist man mit der Maestro-Karte, früher ec-Karte, gut ausgestattet. Außerdem ist deren Nutzung im Euroraum kostenlos. Außerhalb des Euroraums zahlt man eine Gebühr. Aufpassen muss man hingegen bei der Bargeldversorgung mit der Maestro-Karte, da die Gebühren hierfür recht hoch sind.

Kreditkarte


Die Kreditkarte ist neben Bargeld ein Muss auf Reisen. Mietwagenverleiher und Hotels verlangen sie sogar. Bei Krankheit kann eine Behandlung ohne Vorlage einer Kreditkarte schwierig werden. Sie ist ein einfach zu handhabendes Zahlungsmittel. Ob Tanken nachts in der Wildnis am Automaten oder Großeinkäufe im Supermarkt, man ist für alle Eventualitäten bestens gerüstet. Ihre Akzeptanz ist unschlagbar gut und die Bargeldbeschaffung ist sehr einfach an Geldautomaten möglich. Nach Eingabe der PIN kann man sich rund um die Uhr direkt mit der jeweiligen Landeswährung versorgen. Tipp: Bei manchen Anbietern entfallen sogar die Jahresgebühr der Karte und die Gebühren für die Bargeldbeschaffung außerhalb des Euroraums. Wichtig ist, dass man die Karte nicht unbeaufsichtigt aus der Hand gibt, um vor Kreditkartenmissbrauch geschützt zu sein. Die Notfallrufnummer sollte man immer zur Hand haben, um bei einem Verlust die Karte sofort sperren lassen zu können.

Traveler Cheques Card


Die Traveler Cheques Card ist ein Angebot von American Express. Gegen Zahlung einer geringen Jahresgebühr kann man die Prepaid-Scheckkarte per Telefon mit US-Dollar, Euro oder britischen Pfund aufladen. Sie wird dann wie eine Kreditkarte eingesetzt und kann im Bedarfsfall nachgeladen werden. An Geldautomaten lassen sich maximal 500 Euro pro Tag abheben.

Reiseschecks


Reiseschecks zählen zu den sichersten Zahlungsmitteln, aber sie sind im Vergleich zu Kreditkarten etwas umständlich. Ihre Höhe ist begrenzt und Diebe haben niemals Zugriff auf das Konto. Für Gegenden in denen es Schwierigkeiten bei der Zahlung mit Kreditkarten gibt, sind Reiseschecks eine sehr gute Alternative. In den USA kann man sogar direkt in Geschäften damit bezahlen ohne sie vorher in Banken gegen Bargeld einzulösen. Es ist ratsam die Schecks in kleiner Stückelung zu kaufen.

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