Nikki und Michi - Weltreise scheibchenweise
Wer erfahren möchte wie viele Puzzleteile das Ehepaar Nicole Bralo-Dunker und Michael Dunker auf ihrer Puzzle-Weltreise schon gesammelt haben, der sollte es nicht versäumen auf ihrer Homepage nachzuschauen. Oman, Südafrika, Jordanien, Ägypten, Costa Rica, Hawaii, Mexiko, Belize, Singapur und Mauritius gehören zu den Reisezielen der letzten Jahre. Dabei haben die beiden viele Sehenswürdigkeiten bestaunen können. Ihre Reiseimpressionen haben sie meistens sowohl auf Fotos als auch auf Videos festgehalten. Aber Nicole und Michael beschränken sich nicht nur auf die Sehenswürdigkeiten der besuchten Länder. Sie sind sehr aktive Reisende und finden so manchen Kick beim Bungee-Jumping, Fallschirmspringen, Tauchen mit dem Weißen Hai, Reiten, Ultraleichtflugzeug fliegen oder Höhlentauchen. Im Urlaub auf Reisen sein, das ist ihr Lebenselixier. Dabei holen sich die beiden den erforderlichen Ausgleich zum stressigen Job. Dass die geliebte Auszeit dabei nur scheibchenweise zu genießen ist, stört die beiden nicht im Geringsten.
7 Fragen an die Hamburger Traveller Nicole Bralo-Dunker und Michael Dunker, die als Nikki&Michi um den Planeten reisen:
Warum hat Euch das Reisefieber gepackt bzw. gab es ein Schlüsselerlebnis dazu?
Neugier - das ist unsere gemeinsame Antriebsfeder. Wir sind neugierig auf fremde Länder, exotische Kulturen, die Schönheit der Natur. Heute rücken auch immer stärker die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge und die schrittweise Zerstörung unserer Umwelt in den Fokus. Aber die Neugier auf Fremdes und der Wille, von anderen Menschen lernen zu können, ist nach wie vor der stärkste Magnet.
Wann und wohin führte Euch Eure erste grosse Reise?
Wir sind beide Journalisten und lernten uns vor zwölf Jahren auf einem Hamburger Verlagsflur kennen. Nach unserer ersten gemeinsamen Reise - die grieschischen Inseln Kos und Nisiros - wussten wir beide: wir wollen gemeinsam auf die ganz große Reise gehen.
Was war Eure bisher schönste bzw. aufregendste Reise?
Es sind die ganz privaten Momente, die besonders tief liegen. Der weite Blick vom Cape Point Richtung Antarktis. Die Verlobung in Jordanien, am Opferplatz hoch über der nabatäischen Stadt Petra. Außer Konkurrenz läuft der ewig türkisblaue Sommernachtsraum - unsere heimliche Hochzeit am Strand von Mauritius.
Was war Eure bisher längste Reise und wie lange wart Ihr unterwegs?
Die Länge unserer Reisen messen wir meist in Kilometern. Über 2000 Kilometer fuhren wir von Panama bis Nicaragua durch Costa Rica oder durchquerten ganz Jordanien. Über 3000 Kilometer sammelten wir Eindrücke in Südafrika. Unsere Trips dauern allerdings selten länger als zwei Wochen. Unser Motto: Weltreise scheibchenweise. Diese Reise ist auf einen längeren Zeitraum ausgelegt...
Was war Euer positivstes Reise-Erlebnis und wo habt Ihr es erlebt?
Auf Tuchfühlung mit dem weißen Hai vor Gansbaai? Der Fallschirmsprung über Kapstadt? Die leuchtend bunten Tauchgänge auf den Malediven? Die enge Grabkammer der roten Pyramide in Ägypten? Oder der wilde Ultraleicht-Ritt über Costa Rica? Höhlentauchen in Yucatan? Neben diesen vielen spannenden Erfahrungen sind es immer wieder die gastfreundlichen und positiv gestimmten Menschen in allen Ländern, die eine Reise zu etwas ganz Besonderem machen.
Was war Euer negativstes Reise-Erlebnis und wo habt Ihr es erlebt?
Air France hat uns einen Tag verspätet zur eigenen Hochzeit transportiert (lachen). Und auf Kaua'i (Hawai'i) reichte der Sprit vom Helikopter nicht bis zur traumhaften Na Pali Küste. Aber im Ernst: Nikkis schweres Fieber auf der Fahrt durch die Wüste nach Abu Simbel an der Grenze zum Sudan war schlimm. Unwohl fühlten wir uns auch am Besakhi-Tempel auf Bali. Dort bedrängten uns Einheimische, ganz untypisch übrigens für die sonst überfreundliche Insel.
Wart Ihr unterwegs schon einmal ernsthaft in Gefahr (Wenn ja, Was war passiert)?
Respekt ist ein guter Reisebegleiter. Angst ist sein bulliger Cousin. Es gab tatsächlich mehrere Momente in Todesangst, einer ging wirklich knapp aus: Beim Schnorcheln vor dem Riff von Tobacco Caye, einer winzigen Insel vor Belize, wurden wir in einen reisenden Strudel gesaugt. Über 50 Meter gischtete Weißwasser, hielt uns unter Wasser. Die Wogen warfen uns gegen messerscharfe Riffstücke. Abgerissene Taucherbrille, verlorene Flossen, eine Parade großflächiger Schürfwunden. Wir kamen glimpflich davon.

