Cologne - Shanghai: Eine Abenteuerreise



Cologne - Shanghai: Eine Abenteuerreise
Link: Cologne-Shanghai.de

Während einer Busfahrt auf der Panamericana durch den Süden Chiles hat sich Erik von www.cologne-shanghai.de dafür entschieden seine nächste große Reise mit dem Motorrad zu machen. Zwei Jahre nach seinem Entschluss macht sich Erik auf seiner Yamaha XTZ 660 Ténéré zusammen mit seinem Freund Alain auf den abenteuerlichen Weg.

Cologne-Shanghai heisst auch das Buch, welches Erik über seine elf Wochen dauernde Motorradreise mit seinem Freund Alain geschrieben hat. 17000 km legten die beiden durch Österreich, Ungarn, die Ukraine, Russland, Kasachstan, Kirgistan und die Mongolei bis nach China zurück. Da sind natürlich kleine und auch größere Pannen, sei es mit dem Motorrad, mit der Bürokratie oder auch zwischenmenschlich, passiert. Auf humorvolle und spannende Weise berichtet Erik von allen Erlebnissen und hinterlässt beim Leser ein Gefühl von der Sehnsucht nach Reisen und Abenteuer – auch wenn er kein Motorradfahrer ist. Weitere Beschreibungen in Wort und Bild sind natürlich auch auf seiner Website zu finden. Wer interessiert daran ist eine solche Reise selbst zu machen, findet in der Rubrik Route, Ausrüstung, FAQ alle Einzelheiten mit Angabe von Kosten.

Im mongolischen Altei-Gebirge
Foto: ©Cologne Shanghai / Erik Peters

7 Fragen an Erik von www.cologne-shanghai.de:

Warum hat Dich das Reisefieber gepackt bzw. gab es ein Schlüsselerlebnis dazu?
Vermutlich liegt es daran, dass ich schon als Kind mehr Zeit vor dem bunt beleuchteten Globus als vor dem Fernseher verbracht habe. Fahrradtouren aus dem Dunstkreis der Eltern in meiner frühen Kindheit, haben ihr übriges dazu getan

Wann und wohin führte Dich Deine erste grosse Reise?
Die Frage ist doch: Wie definiert man eine „große“ Reise? Geht es darum, lange unterwegs zu sein? Fremde Kontinente zu bereisen? Die außergewöhnlichsten Abenteuer zu erleben? Wenn es um „möglichst weit weg von zu hause sein“ geht, dann ist es wohl meine erste Kubareise im Jahr 1990 gewesen. Seinerzeit habe ich erstmals erlebt, worauf es bei Reisen ankommt, als ich aus der Hotelburg ausgebrochen bin, um bei der Familie eines Hotelangestellten unterzukommen.

Was war Deine bisher schönste bzw. aufregendste Reise?
Definitiv die Letzte mit dem Motorrad nach Shanghai, von der auch mein Buch „Cologne-Shanghai“ handelt, dicht gefolgt von dem Kanutrip durch Alaska.

Was war Deine bisher längste Reise und wie lange warst Du unterwegs?
Sechs Monate Mittelamerika – ein absoluter Traum, den ich gerne wiederholen möchte. Allerdings sind sechs Monate auch wirklich lang genug. Ich muss keine zig Jahre auf Reisen sein – dafür finde ich es in Deutschland zu schön und bin auch meiner Heimat und meinen Freunden zu sehr verbunden.

Was war Dein positivstes Reise-Erlebnis und wo hast Du es erlebt?
Da gibt es unzählige! Vom Goldfund in Alaska, von dem ich das Kanu für die Yukon-Tour finanzieren konnte, über den Sonnenuntergang in der kasachischen Steppe. Eines der unvergesslichsten war aber das Treffen mit „Sergej“, einem russischen Mafiosi, der mir nach einem Motorschaden im tiefsten Russland durch seine Gastfreundschaft und Kontakte die Weiterfahrt ermöglicht hat.

Was war Dein negativstes Reise-Erlebnis und wo hast Du es erlebt?
In Guatemala, als ich am Atitlan-See überfallen wurde oder im selben Land, als ein mir bekannter amerikanischer Backpacker erschossen wurde. Trotzdem zählt Guatemala zu meinen Lieblingsländern und den schönsten Plätzen auf Erden.

Warst Du unterwegs schon einmal ernsthaft in Gefahr (Wenn ja, Was war passiert)?

Trotz dem bereits erwähnten Überfall in Guatemala, diversen Motorradunfällen und fiesen Reisekrankheiten hab ich mich auf Reisen nie nachhaltig unsicher gefühlt.


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