An@Xan Weltenbummler: Reiseabenteuer - persönlich erlebt, beschrieben, fotografiert und gefilmt



An@Xan Weltenbummler: Reiseabenteuer - persönlich erlebt, beschrieben, fotografiert und gefilmt
Link: Weltenbummler.AnaXan.de

Unter dem Kunstnamen An@xan präsentiert Stephan Helmert eine große Auswahl an Reiseberichten. Reiseziele in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in Asien und natürlich auch in Europa werden ausführlich in Wort und Bild dokumentiert. Für die Fotodokumentationen gibt es neben Diashows teilweise auch online einsehbare Bildbände. Besonders zu erwähnen sind auch die Filmdokumentationen von den Reisen nach Neuseeland und Südafrika. Eine Filmdokumentation über die Reise nach Alaska ist noch in Arbeit und wird nach Fertigstellung hier zu finden sein. Begleitet An@xan zum Wasser-Abflussexperiment am Äquator in Ecuador, auf dem Weg zu den Galapagos-Inseln und macht euch mit ihm auf den abenteuerlichen Weg zu den Grizzly-Bären Alaskas. Auch bei Entdeckungsreisen durch die Natur Costa-Ricas oder die Nationalparks Süd-Thailands wird klar, welche schönen Flecken unser Planet zu bieten hat.

7 Fragen an Stephan Helmert:

Warum hat Dich das Reisefieber gepackt bzw. gab es ein Schlüsselerlebnis dazu oder hat vielleicht der Name An@Xan etwas damit zu tun?
Seit meiner Kindheit hat mich das Erlebnis Natur in den Bann gezogen. Mein "Reisefieber" ist das Symptom, welches aus der Neugier auf die vielfältige und wunderbare Natur unseres blauen Planeten erwächst. Ob gegen dieses "Fieber" ein Kraut gewachsen ist? Auf meinen Reisen habe ich jedenfalls keines gefunden, im Gegenteil, die "Sucht" zu Reisen wird immer stärker. Der Name An@Xan ist ein reiner Kunstname, entstanden, um meinen Reiseberichten, Fotos und Videos im Internet ein Zuhause mit einem markanten Namen zu geben.

Wann und wohin führte Dich Deine erste grosse Reise?
Es war 1981, als ich meine erste "große Reise" antrat. Sie führte mich in die ehemalige Sowjetunion nach Wolgograd, Moskau und Sankt Petersburg, dem damaligen Leningrad. Auf der Wolga konnte ich bei -30°C Eisangler beobachten, wie sie die Fische aus kleinen frei gehackten Löchern im Eis zogen. Sogar an der Hotelbar in Wolgograd zeigte das Thermometer nur -2°C. Nun ja, das war dort kein Problem, der Gefrierpunkt von Wodka liegt weit tiefer. :-)
Die riesige Wolga, vollkommen zugefroren, Moskau und das damalige Leningrad waren schon beeindruckend, wenn man, wie ich aus einem Dorf in Thüringen stammend, solch eine erste große Reise tut.

Was war Deine bisher schönste bzw. aufregendste Reise?
Jede meiner Reisen war auf ihre Art eine schöne Reise. Ob es das Abenteuer war, mit dem Zelt durch Alaska zu reisen, auf den Spuren Darwins auf den Galapagos-Inseln zu wandeln oder mit Kleinbus und Zelt 5600 km durch Südafrika, Lesotho und Swaziland zu touren. Jedesmal, wenn ich nach einer Reise in die Heimat zurückgekehrt bin, konnte ich sagen, ich würde diese Reise noch einmal machen, wenn..., ja wenn es nicht noch so viele andere interessante Reiseziele geben würde.

Was war Deine bisher längste Reise und wie lange warst Du unterwegs?
23 Tage war ich unterwegs, um die Süd- und Nordinsel Neuseelands zu erkunden.
Dabei führte mich mein Weg von Christchurch auf der Südinsel über Queenstown, den Milford Sound, Wanaka, den Mount Aspiring Nationalpark, den Fox- und Franz-Josef-Gletscher, Hammer Springs und Kaikoura nach Picton. Weiter ging es dann auf der Nordinsel, ausgehend von Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, über den Tongariro Nationalpark nach Napier. Von hier weiter zum Urewera Nationalpark, nach Rotorua und schließlich zum Endpunkt der Reise, nach Auckland.

Was war Dein positivstes Reise-Erlebnis und wo hast Du es erlebt?
Diese Frage kann ich nicht so einfach beantworten, weil jedes Reiseerlebnis für sich so viele positive Eindrücke in sich birgt. Stellvertretend dafür möchte ich hier ein Erlebnis in Alaska nennen. Wir waren schon 14 Tage mit dem Zelt unterwegs, sozusagen auf der Spur des Grizzly. Aber Big-Teddy wollte sich uns einfach nicht zeigen. Außer eindeutigen Spuren, nächtlichem Gebrüll und frischen Bärenhaufen am Morgen in der Nähe unseres Zeltes war vom Grizzlybären nichts zu bemerken.
Dann wurden wir aber mehr als genug dafür entschädigt, als wir im Katmai-Nationalpark unser Zelt in der Nähe der Brooks Falls aufbauten. Eine beliebte Stelle der Grizzly-Bären, um ihrer Lieblingsbeschäftigung in der Lachszeit nachzugehen, dem Fischfang. Gleichzeitig 30 Bären an einem Ort beim Fangen der Lachse aus nächster Nähe zuschauen zu können, ist ein wirklich beeindruckendes Erlebnis.

Was war Dein negativstes Reise-Erlebnis und wo hast Du es erlebt?
Die überwiegend positiven Erlebnisse während meiner Reisen überschatten mit der Zeit die wenigen negativen. Und das ist auch gut so. Sicherlich wäre es mir hier möglich, aus den Tiefen meiner Erinnerungen Negatives hervorzuholen. Aber warum sollte ich dies tun.

Warst Du unterwegs schon einmal ernsthaft in Gefahr (Wenn ja, was war passiert)?
Nein, ernsthaft war ich nie in Gefahr, jedenfalls nicht bewusst. Ich weiß nicht, ob es sich eine giftige Schlange im letzten Moment doch noch anders überlegte und lieber die Flucht ergriffen hat als zu beißen. Oder ob sich eine andere Situation durch eine kleine Änderung der Konstellation in der Ereignisabfolge zu einer ernsthaften Gefahr hätte entwickeln können. Möglich wäre es sicherlich gewesen, aber es passierte nicht. Und das ist gut so.


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