Von Mérida nach Chichén Itzá
Die Strecke dorthin ist ca. 100 km lang. Kurz vor den Ruinen selbst liegt der kleine Ort Piste, in dem man einige Hotels findet. Am Osteingang des Geländes gibt es weitere Hotels, die aber auf jeden Fall teurer sind.
Da die Besichtigung auch hier wieder einige Stunden in Anspruch nimmt, ist es ratsam, sich bereits vorher ein Hotelzimmer zu suchen, damit man hinterher schon eine "Anlaufstelle" hat.
Chichén Itzá ist die berühmteste Ausgrabungsstätte Mexikos, und entsprechend groß ist auch der Besucherandrang. Da viele aber mit Reisebussen kommen und nur eine bestimmte Zeit für die Besichtigung zur Verfügung haben, hat man als Individualreisender den Vorteil, die Menschenmassen erst einmal vorbeiziehen zu lassen, bevor man sich selbst die interessantesten Bauwerke ansieht.
Auch hier berechtigt die Eintrittskarte zum Besuch der abendlichen Luz y Sonido-Show. Ticket also gut aufbewahren. Am Empfangsgebäude gibt es einen interessanten überdachten Handwerkermarkt, auf dem man Andenken kaufen kann, wenn man das bislang noch nicht getan hat.
Kukulkán-Pyramide und Cenotes
Das Ausgrabungsgelände selbst ist sehr groß und in mehrere Ruinen-Zonen unterteilt. Vom Haupteingang aus läuft man direkt auf das bedeutendste Bauwerk zu, die Kukulkán-Pyramide, die der gleichnamigen Maya-Gottheit geweiht war, einer gefiederten Schlange. Auch diese Pyramide kann man besteigen, und fast alle Besucher machen das auch. Auf dem schmalen Umlauf an der obersten Plattform kann es da schon mal ganz schön eng werden. Von oben hat man einen weiten Blick über das Gelände.
Anschließend kann man die übrigen Gebäudegruppen und die Cenotes, die Wasserstellen, erkunden. Dabei sollte man sich Zeit lassen, da die Entfernungen schon beträchtlich sind, und jede Menge Pausen einplanen.
Nach Abschluss der Besichtigung kann man sich dann im Hotel erholen, bevor man zu abendlichen Luz y Sonido-Show aufbricht. Auch hier ist das Zusammenspiel von Licht, Stimmen, Musik und natürlich den Ruinen - allen voran die Kukulkán-Pyramide - wieder sehr stimmungsvoll und beeindruckend.
Weiter zum nächsten Reiseabschnitt: Cobá und Tulúm
Zurück zum vorherigen Reiseabschnitt: Das Naturschutzgebiet von Celestún
Zur Übersicht: Mexiko Rundreise

