Uxmal



Uxmal selbst ist kein Ort, sondern dort befindet sich nur die alte Maya-Stätte. Es gibt allerdings in unmittelbarer Nähe oder aber einige Kilometer entfernt mehrere Hotels.

Toller Blick über den Dschungel

Hier hat man also die Qual der Wahl und man sollte auf jeden Fall zwei Übernachtungen einplanen. Die Hotels in der Nähe des Eingangs haben natürlich den Vorteil, dass man sich nach der - wie immer- schweißtreibenden Besichtigung sehr schnell unter der Dusche oder im Hotelpool erfrischen kann.

Die Besichtigung, mit der man am besten früh am nächsten Morgen beginnt, dauert auch hier wieder mehrere Stunden. Denn auch hier verteilen sich die Gebäude in einem großen Gelände, auch hier gibt es wieder einige Pyramiden zu besteigen.

Uxmal - Mayastätte mitten im Dschungel
Foto: ©Yeome

Von oben hat man einen großartigen Blick über die Landschaft und erst da wird einem so richtig bewusst, dass diese Anlage praktisch mitten im Dschungel liegt. Einziger "Störfaktor" ist eines der Hotels, das mit seiner klotzigen Bauweise ebenfalls aus dem alles umgebenden Grün herausragt.

Wenn man dann am frühen Nachmittag wieder in seinem Hotel ist, kann man den Rest des Nachmittages entspannen oder sich nach einer kleinen Erholungspause überlegen, ob man vielleicht doch noch einen der weiter oben genannten Besichtigungspunkte ansteuert. Bis zu den Grutas de Loltún und wieder zurück sind es insgesamt ca. 130 km, wobei man berücksichtigen sollte, dass die letzte Führung in den Höhlen um 16.00 Uhr beginnt und die Maya-Stätten um 17.00 Uhr schließen.

Die Große Pyramide von Uxmal - Die 30 Meter hohe Große Pyramide (Gran Pirámide) kann über sehr steile Stufen erklommen werden. Nur die abgebildete Nordseite ist restauriert.
Foto: ©Yeome



Light and Sound Show nicht verpassen

Für den Abend sollte man den Besuch der Luz y Sonido-Show in Uxmal einplanen, zumal er im Eintrittspreis für die morgendliche Besichtigung schon enthalten ist. Das Ticket also gut aufbewahren. Bei Einbruch der Dunkelheit beginnt diese Licht- und Ton-Show im Nord-Tempel der Anlage. Auch wenn man den gesprochenen Text nicht versteht - gegen Pfand gibt es Übersetzungskopfhörer - machen die verschiedenen Stimmen, die Geräusche und die Musik das Ganze zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Passend dazu werden die verschiedenen Gebäude und einzelne Darstellungen auf ihnen, wie der Regengott Chaak oder die Schlange Kukulkán, in verschiedenen Farben angestrahlt. Das ist wirklich stimmungsvoll.


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