Parken in Marokko
Durchaus hilfreich können die Parkaufseher sein, die in den meisten Städten am Straßenrand stehen. Gegen eine angemessene Gebühr helfen sie beim Parkplatzfinden, Ein- und Ausparken. Vor allem wenn man das Auto für eine Stadtbesichtigung längere Zeit parken möchte, kann man das in ihren "Revieren" guten Gewissens tun. Wenn das Fahrzeug über Nacht geparkt wird, sollte vorher ein Betrag ausgehandelt werden.
Achtung Parkverbot
Parkt man an einer Parkuhr, sollte man peinlich genau darauf achten, dass man sie auch ausreichend füttert bzw. bei Ablauf der Uhr wieder am Fahrzeug ist. Sonst kann es passieren, dass man bei seiner Rückkehr ein Knöllchen hinter dem Scheibenwischer findet und eine Wegfahrsperre in Form einer Kralle an einem Autorad. Auf dem Knöllchen steht dann in Arabisch und Französisch geschrieben, welches Vergehen man begangen hat. Weiterhin ist eine Telefonnummer vermerkt, die man anrufen muss. Bei dem Telefonat wird nach der Knöllchennummer gefragt und der oder die Angerufene verspricht, dass bald jemand vorbeikommt, der gegen Zahlung der Strafe die Radkralle entfernt. Man weiß jedoch nie wie lange das dauern wird und ist zum nutzlosen Warten verdammt. Ausreden und Verhandlungen mit dem Parkwächter, wenn er dann endlich erscheint, sind völlig zwecklos.
Um sich diesen ganzen Aufwand, die wertvolle Zeit und das Geld zu sparen, sollte man beim Parken an einer Parkuhr also wirklich ganz gewissenhaft sein.
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