Palenque
In Palenque angekommen, heißt es zunächst einmal wieder ein Zimmer suchen, in diesem Fall für 2 Nächte. Auch hier ist die Auswahl an Unterkünften groß, wobei man entweder in der Stadt selbst übernachten kann oder an der ca. 8 km langen Zufahrtsstraße zum Ausgrabungsgelände.
Am nächsten Morgen sollte man sich bereits früh auf den Weg machen, denn es gibt viel zu sehen, und das Klima zwingt einen, immer wieder Pausen einzulegen. Auch hier ganz wichtig: genug zu trinken mitnehmen!
An der Zufahrtsstraße zu den Ruinen, ca. 2 km vom Eingang entfernt, liegt das Museum, das auch einen sehr gut sortierten Museumsshop hat. Wenn man es nach Besichtigung der Ausgrabungsstätte besucht, ist die Eintrittskarte auch für das Museum gültig. Man kann sich also den Extra-Eintritt sparen.
Tropische Hitze fast auf Meereshöhe
Die Ruinen der alten Maya-Stadt selbst liegen mitten in üppiger tropischer Vegetation und man
darf sich auch hier frei im Gelände bewegen. Und wie schon in den anderen Ausgrabungsstätten heißt es auch hier wieder Pyramiden hinauf- und herabsteigen - was aber noch um einiges anstrengender ist, weil man sich nicht mehr im Hochland mit seiner kühleren Luft befindet, sondern in tropischer Hitze auf nur noch ca. 200 m Höhe. Da läuft der Schweiß nur so an einem hinunter, und man tut gut daran, ein kleines Handtuch mitzunehmen, um sich ab und zu wenigstens das Gesicht abwischen zu können.
Bei den zahlreichen Pausen, ohne die es gar nicht geht, ergeben sich immer wieder kurze interessante Gespräche mit den anderen Reisenden aus aller Welt - Südamerika, USA, Europa ... Jeder ist froh, sich für einen Moment im Schatten ausruhen zu können, bevor es mit der Besichtigung weitergeht.
Wasserfälle Misol Há
Wenn man nach Ende der Besichtigung am frühen Nachmittag noch nicht zu erschöpft ist oder sich schon unter der Dusche oder bei einem Bad im Hotelpool erholt hat, kann man sich von Palenque aus noch die Wasserfälle Misol Há ansehen. Dazu fährt man ca. 20 km zurück auf der Straße, auf der man am Vortag von San Cristóbal de las Casas/Agua Azul gekommen ist. Am ausgeschilderten Abzweig biegt man ab und erreicht den Wasserfall nach kurzer Fahrt. Auch hier kann man baden oder in einem der kleinen Restaurants etwas essen. Der Wasserfall selbst stürzt aus ca. 40 m Höhe in die Tiefe und besonders spannend ist es, auf dem angelegten (rutschigen) Pfad hinter dem tosenden und sprühenden Wasservorhang herzugehen.
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