Oaxaca, Monte Alban und Mitla
Am frühen Abend kommt man dann in Oaxaca an. Die Straße schlängelt sich die Sierra Madre herab und man hat von dort einen schönen Blick auf die Stadt mit ihrem denkmalgeschützten Zentrum.
Unterkünfte findet man in Oaxaca reichlich. Viele der schönen alten Häuser sind zu Hotels umgebaut worden. Sie bieten nicht unbedingt den allerneuesten Komfort, sind aber recht preisgünstig und bieten mit ihren Innenhöfen und den in mehreren Etagen darum herumliegenden Zimmern ein ungewöhnliches Ambiete. Man sollte hier 2 Übernachtungen einplanen.
Bekannt ist Oaxaca vor allem durch die archäologischen Stätten Monte Albán und Mitla aus der Zeit der Zapoteken.
Monte Albán liegt ca. 10 km westlich von Oaxaca auf einem Bergrücken in 1936 m Höhe. Vor allem in den Morgenstunden bekommt man einen wunderbaren Eindruck von der Anlage selbst und ihrer Umgebung.
Es sind erst relativ wenig Besucher dort, und in der frischen und klaren Morgenluft herrscht noch eine ungewöhnliche Stille. Aus grünen Wiesen erheben sich die beeindruckenden Überreste der ursprünglichen Bebauung und schon aus der bevorzugten Lage wird klar, dass es sich hier um ein bedeutendes religiöses und politisches Zentrum gehandelt haben muss. Für den Rundgang durch die Anlage selbst muss man sich schon ein paar Stunden Zeit nehmen. Es ist ein sehr großes Gelände und auch hier gibt es wieder einiges an Stufen hinauf- und herabzuklettern. Die zunehmende Hitze tut ein übriges, aber unter den überall verstreut wachsenden Bäumen findet sich doch immer ein schattiges Plätzchen für eine kleine Pause, oft dazu auch eine Bank.
Eigentlich hat man nach der Besichtigung von Monte Albán genug "Steine" für einen Tag gesehen, aber wenn man Zeit sparen will, empfiehlt es sich, nachmittags noch nach Mitla aufzubrechen. Zumal die Anlage wesentlich kleiner ist als Monte Albán.
Mitla
Mitla liegt ca. 50 km südöstlich von Oaxaca und in der Stadt selbst befindet sich auch die archäologische Stätte. Hier gibt es deshalb auch viele Händler, bei denen man die verschiedensten kunsthandwerklichen oder kitschigen Mitbringsel kaufen kann, aber auch Handarbeiten oder Schmuck. Umgeben ist das Gelände, dessen Gebäude wohl die schönsten Wandverzierungen aus alter Zeit aufweisen, durch eine Mauer aus Säulenkakteen. In Mitla muss man nicht so viele Stufen steigen, dafür kann man 2 (gebeugt bis kriechend) begehbare unterirdische Gräber besichtigen, was auch wieder recht anstrengend ist. Hier nochmals der Hinweis: Immer genug Wasser dabei haben.
Am späten Nachmittag kommt man dann wieder in Oaxaca an und kann den Abend mit einem Stadtbummel in der historischen Altstadt ausklingen lassen.
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