Drei Museen in Paris – allein sie lohnen einen Besuch der Stadt

Museen in Paris



Wie schon erwähnt hat Paris gerade kulturell eine Menge zu bieten, insbesondere auch Kunstliebhabern. Und gerade die Wintermonate, in denen es draußen doch oft für einen längeren Aufenthalt zu ungemütlich ist, bieten sich dazu an, Paris und seine Museen zu besuchen.

Aufwärmen im Museum

Vor oder nach einem Spaziergang durch die Stadt oder einer Besichtigung ihrer berühmten Bauwerke, ist so eine „Verschnaufpause“ im Museum doch recht angenehm. Man kann den frostigen Temperaturen oder dem nasskalten Wetter für eine Weile entgehen und dabei noch weltberühmte Kunstwerke besichtigen. Ein anschließender Besuch im Museums-Café oder Shopping im Museumsshop runden den kulturellen Abstecher ab.

Musée d’Orsay


Das Musee d'Orsay von Paris - Das Museumsgebäude entstand durch den Umbau des Bahnhofs Gare d'Orsay. Die Schließung des Bahnhofs war eine Folge der immer länger werdenden Züge und der dafür zu kurzen Bahnsteige. Das Musée d'Orsay wurde im Dezember 1986 eröffnet und präsentiert seinen Besuchern Kunst des endenden 19. Jahrhunderts.
Foto: ©Yeome

Das Musée d’Orsay zeigt Exponate aller bildenden Künste aus der Zeit von 1848 bis 1914. Es ist montags geschlossen, ansonsten von 09.30 – 18 Uhr geöffnet, donnerstags sogar bis 21.45 Uhr. Da sowohl der Louvre als auch das Grand Palais am Dienstag geschlossen sind, bietet sich dieser Tag zum Besuch des Musée d’Orsay an. Besonders sehenswert sind hier die Meisterwerke der Impressionisten, die man vor allem in der 5. Etage findet. Wer kennt nicht die leuchtend bunten Gemälde eines Vincent van Gogh, die anmutigen Darstellungen der Ballettänzerinnen von Edgar Degas, die oft frivolen und lebenslustigen Bilder von Toulouse Lautrec. Sie einmal sozusagen von Angesicht zu Angesicht zu sehen, ist schon äußerst beeindruckend. Auch das Museumsgebäude selbst, das eigentlich einmal ein Bahnhof war, ist sehr interessant. So prangt an der gläsernen Wand am Ende der riesigen (ehemaligen Bahnhofs-) Eingangshalle noch immer die große Bahnhofsuhr. Während des Rundgangs wird man auch hinter diesen Glaswänden entlanggeführt, wobei sich immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf die Halle unter einem ergeben.

Grand Palais

Der Grand Palais von Paris - Der Grand Palais, getragen von ionischen Säulen, gilt als Meisterwerk der Eisenarchitektur des Jugendstils und wird von einer großen Glaskuppel, die seine Halle überspannt, bedeckt.
Foto: ©Yeome

Im Grand Palais - und seinem Pendant dem Petit Palais - finden ständig Wechselausstellungen statt. Beide Gebäude wurden für die Weltausstellung im Jahr 1900 errichtet. Das Grand Palais mit seiner gewaltigen Dachkonstruktion aus Glas und Metall, die an ein riesiges Gewächshaus erinnert, springt einem bei einem Blick über die Gebäude von Paris direkt ins Auge. Bis zum 2. Februar 2009 war hier die Ausstellung Picasso und die Meister zu sehen. Das Grand Palais ist am Dienstag geschlossen. Die Öffnungszeiten sind von 10 – 20 Uhr, mittwochs bis 22.00 Uhr.

Louvre

Der Louvre von Paris - Im Louvre haben die französischen Könige residiert wenn sie in Paris weilten. Im Jahre 1793 wurde der Louvre zum Museum umfunktioniert. Im Laufe der Jahrhunderte wurden immer mehr Exponate ergänzt und der Louvre entwickelte sich zu einem der größten Mussen der Welt.
Foto: ©Yeome

Der Louvre ist der alte Königspalast der französischen Könige und entsprechend sind auch seine Dimensionen. Es ist ein riesiges Ensemble von Gebäudeflügeln, die sich um mehrere Innenhöfe gruppieren. Man betritt das Museum durch eine beeindruckende Glaspyramide, die sich im Haupthof der Anlage befindet und von dem Stararchitekten I.M. Pei entworfen wurde. Von dort aus begibt man sich zu Fuß oder per Rolltreppe in das Untergeschoss, in dem sich die Kassen, mehrere Garderoben, der Museumsshop, ein Restaurant und ein Informationsschalter befinden. Nachdem man seine Eintrittskarte gekauft hat, hat man die freie Wahl, welchem der 3 zu besichtigenden Gebäudeteile man sich zuerst zuwendet. Sie heißen „Richelieu“, „Sully“ und „Denon“. In jedem von ihnen sind in verschiedenen Abteilungen Kunstwerke aus allen Zeitaltern und Gebieten der Welt ausgestellt. Die ältesten Exponate sind die der orientalischen Sammlung ab ca. 7000 Jahre v. Chr., die jüngsten die Gemälde der französischen Schule bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Die „Stars“ der gesamten Ausstellung sind aber zweifellos die Statue der „Venus von Milo“ und die von Leonardo Da Vinci gemalte „Mona Lisa“, vor denen man ständig Menschentrauben antrifft. Geöffnet ist der Louvre täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr, mittwochs und freitags sogar von 9.00 bis 22.00 Uhr. Am Dienstag ist das Museum geschlossen.

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