Mit dem Mietwagen durch Mexiko
Drei Tage Aufenthalt in Mexiko-City reichen natürlich nicht aus, um alle vorhandenen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Aber bei dem eng gesteckten Zeitrahmen, muss man eine Auswahl treffen.
Auf der sich anschließenden Besichtigungstour mit dem Mietwagen gibt es auf jeden Fall noch einiges zu sehen und zu bestaunen. Den Mietwagen selbst lässt man sich am vereinbarten Termin am besten zum Hotel bringen oder man fährt mit dem Taxi zur Vermietstation.
Sobald man am Steuer des Wagens sitzt, muss man sich schnell an ein Merkmal des mexikanischen Straßenverkehrs gewöhnen - wenn nicht, kracht es ganz gewaltig. Gemeint sind die Topes, auf die auch manchmal (nicht immer!) mit Straßenschildern hingewiesen wird. Bemerkt man sie erst sehr spät ist eine Vollbremsung empfehlenswert, sofern es niemanden gibt, der einem hinten auffahren kann.
Denn wenn man zu schnell über einen Tope fährt, bekommt das Fahrzeug äußerst unsanften Bodenkontakt. Und genau das ist Sinn dieser mexikanischen Art von Verkehrszeichen – Topes sind Bodenschwellen, die als Tempobremse dienen. Sie machen Radarkontrollen überflüssig, denn wenn man sie schneller als in Schritttempo überfährt, kann es zu Achsschäden am Fahrzeug kommen. Topes gibt es an nahezu allen Ortsein- und -ausfahrten sowie an Schulen im Abstand von 400 m, die manche eiligen Mexikaner natürlich zu beeindruckenden Zwischenspurts mit anschließender starker Bremsung nutzen.
Topes gibt es in den verschiedensten Bauarten und Höhen. Manche sehen für PKW mit normaler Bodenfreiheit unüberwindlich aus. Diese überquert man als Tourist natürlich noch langsamer als in Schrittgeschwindigkeit und ist sich dadurch eines mitleidigen Lächelns der mexikanischen Verkehrsteilnehmer sicher.
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