Menorca – Das Familienparadies im Mittelmeer



Die Insel Menorca zählt zu den schönsten Familienreisezielen im Mittelmeer. Dazu trägt vor allem die abwechslungsreiche Insellandschaft mit schönen Sandstränden, imposanter Steilküste und farbenprächtiger Flora und Fauna bei. Dieser Natürlichkeit begegnet man auch in den Ferienzentren der Insel, die sich mehrheitlich im Süden und Südwesten der Insel erstrecken.

Während viele Ferienorte auf Mallorca und Ibiza als Party-Hochburgen bekannt sind, haben sich Menorca Reiseziele einen Namen als Familienparadies gemacht. Der Monte Toro, kaum mehr als 350 Meter hoch, ist die höchste Erhebung der Insel und bietet im Inselzentrum eine schöne Aussicht über Menorcas Ferienorte und die verschiedenen Küstenstreifen. Auch eine Besichtigung Wallfahrtskirche und der Christus-Statue sollte man auf dem Monte Toro einplanen.

Ferienorte zum Verlieben

Menorca Urlauber haben die Qual der Wahl, denn beinah in jedem der Ferienorte entlang der Küste hat man es nicht weit zu einer der Badebuchten. Eines der bekanntesten Ferienzentren ist Menorca Son Bou, bekannt für den längsten Sandstrand der Insel. Auch wenn es am Strand von Son Bou mit Tretboot-Verleih, Banana-Boot-Ausflügen und Tauchschulen lebendig zu geht, findet man stets ein ruhiges Plätzchen. Die angrenzendeDünenlandschaft zeigt erneut, dass Menorca trotz großem touristischen Interesse ein Naturparadies geblieben ist.


Auch Punta Prima auf Menorca gehört zu den besonders beliebten Reisezielen mit flach ins Wasser abfallendem Strand. Hier haben auch viele Spanier Sommerhäuser und Urlauber aus den unterschiedlichsten Regionen der Erde verweilen in den hiesigen Hotels und Ferienanlagen. Familien bietet Punta Prima auch eine große Auswahl an Appartements. Ähnlich wie Son Bou bietet das ehemalige Fischerdorf eine idyllische Ferienkulisse, bei der ebenso wenig auf eine gute touristische Infrastruktur verzichtet wurde. Vor der von Felsen umrahmten Bucht liegt die Illa de l'Aire, eine unbewohnte Insel im Südosten von Menorca.

Tipps für Strandliebhaber und Inselentdecker

Mit einer rund 285 Kilometer langen Küste und weit über 80 Sandbuchten bietet Menorca einige der schönsten Strände am Mittelmeer. Zahlreiche Sandstrände befinden sich im Süden der Insel. Der Norden Menorcas ist für eine eher schroffe Steilküste bekannt. Wer neben den Stränden in den Ferienzentren weitere malerische Buchten entdecken möchte, sollte einen Ausflug zur Cala Macarella, südlich von Ciutadella, oder der Cala Mitjana, südlich von Ferreries, einplanen. Diese beiden Badebuchten sind mit dem Auto bequem erreichbar. Naturliebhaber sollten sich einen Ausflug in den Naturpark Albufera Es Gran nicht entgehen lassen. Dabei lernt man eine weitere Facette der Baleareninsel kennen und wird zu endlosen Foto-Touren verleitet.

Für Inselentdeckungen sind auch die Hauptstadt Maó und die Hafenstadt Ciutadella hervorragend geeignet. Maó, im Südwesten der Insel, verfügt über einen großen Naturhafen, zu dem man vorbei an Fisch- und Gemüsemärkten spazieren kann. Die Festung Sant Felip und die schöne Altstadt von Maó laden zu historischen Entdeckungsreisen ein. Ciutadella, im Nordwesten der Insel, war bis ins 18. Jahrhundert hinein Inselhauptstadt und wurde danach von Maó abgelöst. Bis heute gilt die Hafenstadt jedoch als heimliche Hauptstadt Menorcas und bietet ebenso wie Maó eine schöne Altstadt mit zahlreichen interessanten Bauwerken wie beispielsweise der Kathedrale Santa Maria.


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