Meknès

Meknès - Marokko Reise



Die Stadt ist sozusagen dreigeteilt in die alte Königsstadt, die Medina und die Neustadt. Diese liegt getrennt von den anderen beiden Stadtteilen hoch auf dem Ostufer des Wadi Boufekrane. In der Neustadt findet man eine große Auswahl von Hotels in den verschiedensten Preisklassen.

Shopping in Meknès

Am Abend kann man noch einen Spaziergang durch diesen geschäftigen Stadtteil machen, in dem es auch viele Läden, Restaurants und Imbissbuden aller Art gibt. Man beachte die Orangenbäume, die hier in vielen Straßen zur Begrünung gepflanzt sind.

Am nächsten Tag steht dann die Besichtigung der Medina und der Köngisstadt auf dem Programm. Hierbei sollte man auch das Auto nutzen, denn einige Sehenswürdigkeiten sind recht abgelegen.

Unterwegs im Labyrinth von Meknès

Die Medina von Meknès ist ein Labyrinth von engen Gassen und Souks. Selbst die große Moschee, deren Minarett eigentlich schon von weitem zu sehen ist, ist in dem Gewirr kaum zu finden. Denn je näher man ihr kommt umso enger werden die Straßen und umso dicht gedrängter sind die Läden der Souks. Ein Blick nach oben zur Orientierung ist gar nicht mehr möglich. Gegenüber der Moschee liegt die Medersa Bou Inania. Ihren Eingang zu finden, der aus einem langen schmalen Gang besteht, ist wirklich nicht einfach - aber überall gibt es ja hilfsbereite Händler, die einem bei der Gelegenheit auch gerne ihre Waren zeigen würden!

Außerhalb der Medina liegt der Place El-Hedim, von wo aus man in die Königsstadt und zum Mausoleum Moulay Isamail gelangt. Welch ein Kontrast zu Enge und Gedränge in der Altstadt! Dieser Platz ist sehr großzügig und übersichtlich. Wenn man weitergeht zum Place Lalla Aouda, fühlt man sich direkt wie in einer anderen Welt. Dieser Effekt war auch gewünscht, deshalb auch die doppelte Mauer.

Weitere Sehenswürdigkeiten von Meknès

Das Mausoleum von Moulay Isamail ist ein prachtvolles Gebäude, das durch seine ruhige und stille Atmosphäre beeindruckt, aber auch durch die wunderschönen Schnitz- und Fliesenarbeiten.

Sehenswert und sehr geheimnisvoll sind die ehemaligen unterirdischen Vorratskeller, die in ein Christengefängnis umgewandelt wurden, Habs Qara genannt. Sie befinden sich hinter dem königlichen Pavillon, dem Koubba el-Khiyatine.

Nur mit dem Auto zu erreichen sind zwei weitere Sehenswürdigkeiten: das Dar el-Ma und Heri es-Souani, das Wasserhaus und der Kornspeicher, die Moulay Isamail erbauen ließ. Überall in Marokko hängt das Foto, auf dem berittene Wachen zwischen den gewölbten Gängen des Heri es-Souani zu sehen sind. Durch das eingestürzte Dach entstehen in dem Gebäude mit seinen 29 Gängen interessante Licht- und Schatteneffekte.


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