Kosten für Übergepäck verderben die Urlaubsfreude

7 Spartipps zur Vermeidung von Kosten bei Übergepäck



Wer kennt das nicht? Beim Packen des Reisegepäcks ist man mehr oder minder großzügig. Die Koffer haben schließlich Rollen und sind leicht beweglich. Außerdem sind sie sehr belastbar. Also wird lieber ein bisschen mehr eingepackt als man braucht. Man weiß schließlich nie, wie das Wetter wird und auf das eine oder andere Lieblingskleidungsstück möchte man gerade im Urlaub nicht verzichten.

Kosten für Übergepäck


Zur Sicherheit wird abschließend alles auf der heimischen Personenwaage gewogen, damit die Freigepäckgrenze bloß nicht überschritten wird, denn Übergepäck ist bekanntlich teuer. Für die Fluggesellschaften ist es heutzutage ein nicht zu unterschätzendes Zusatzgeschäft.

Das böse Erwachen kann jedoch auf dem Rückflug passieren. Beim Shopping gab es so viele Schnäppchen, denen man nicht widerstehen konnte. Dass durch ausgiebiges Shopping auch die Freigepäckgrenze überschritten werden kann, ist in der entspannten Urlaubsstimmung völlig untergegangen. Kosten für Übergepäck von 8 bis 30 Euro pro kg sind keine Seltenheit und lassen die Schnäppchen teuer werden.

Umpacken am Schalter

Oft ist es so, dass ein Koffer Übergepäck kosten würde und ein anderer unterhalb der Freigepäckgrenze liegt. Viele Mitarbeiter der Fluggesellschaften gestatten in einem solchen Fall ein Umpacken vor dem Einchecken. Das bedeutet natürlich unnötigen Stress und hat unter Umständen ein erneutes Anstellen am Check-In-Schalter zur Folge. Außerdem mag es niemand gerne, wenn sich die in der Schlange langweilenden Fluggäste während des Umpackens interessiert die Kofferinhalte ansehen.

 

7 Spartipps zur Vermeidung von Kosten bei Übergepäck 


Wie Sie ihr Gepäckgewicht im Griff haben und wie Sie Kosten für Übergepäck vermeiden können, zeigen die nachfolgenden 7 Spartipps:

 

Tipp 1: Vielfliegern, Inhabern bestimmter Kundenkarten und Langzeiturlaubern werden oftmals höhere Freigepäckgrenzen zugestanden. Informieren Sie sich rechtzeitig vor Reisantritt über diese Möglichkeiten, damit genügend Zeit ist, entsprechendes zu beantragen.

Tipp 2: Von der gebuchten Flugklasse kann es abhängen, welche Freigepäckgrenzen dem Fluggast erlaubt sind. So dürfen Economyclass-Gäste einige Kilos weniger mitnehmen als Business- oder First-Class-Kunden. Das kann bei großen Gepäckmengen zum Rechenexempel werden.


Tipp 3:
Manche Airlines geben Rabatte für Übergepäck, wenn es vorher angemeldet wird. Dabei ist zu beachten, dass die Anmeldung von Übergepäck personenbezogen ist und nicht auf andere Fluggäste übertragen werden kann. Eine Unterschreitung des angemeldeten Übergepäcks hat natürlich keine Rückerstattung der Gebühren zur Folge.


Tipp 4: Bei der Buchung von Flügen mit verschiedenen Airlines oder bei Inlandsflügen im Zielreiseland kann es zu bösen Überraschungen kommen, wenn verschiedene Freigepäckgrenzen gelten. Umfassende Information vor Antritt der Reise kann viel Geld sparen.

 

Tipp 5: Schlaue Köpfe haben für den Rückflug eine kleine portable Kofferwaage dabei und teilen ihre Gepäcklasten in den erlaubten Grenzen auf die Gepäckstücke auf. Die Kofferwaagen sind ziemlich genau und günstig in der Anschaffung. Sie selbst wiegen vielleicht ein halbes Pfund und finden bequem im Handgepäck Platz. Manchmal ist es lohnender während der Reise verschlissene Kleidung oder Schuhe zu entsorgen, wenn dadurch einige Pfunde Gewicht eingespart werden.

Tipp 6: Es kann auch lohnend sein, ein zusätzliches Gepäckstück am Urlaubsort zu erwerben, denn oftmals unterschätzt man die Möglichkeiten der Freigrenzen beim Handgepäck. Statt für den Junior nur einen kleinen Rucksack als Handgepäck vorzusehen, kann es lohnen die maximale Größe eines Handgepäckstücks auszunutzen, den Rucksack darin zu verstauen und viele weitere gewichtige Dinge, wie Reiselektüre oder schwere Schuhe.

Tipp 7: Selbst der Versand von Gepäckstücken als Paket kann heutzutage manchmal günstiger sein als das Mitführen als Gepäckstück. Sollte also die Shoppingtour am Reiseziel zu ausgiebig gewesen sein, kann es lohnend sein, Schmutzwäsche, Schuhe, Bücher und ähnliche Sachen als Paket nach Hause zu schicken. Bei der Auswahl der Sachen sollte natürlich berücksichtigt werden, dass die Paketsendung länger unterwegs sein kann.


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