Cobá und Tulúm
Auf der Weiterfahrt Richtung Meer und dem verdienten Badeurlaub liegen jetzt nur noch 2 archäologische Stätten: die von Cobá und Tulúm. Besichtigen sollte man beide, denn jede hat ihren besonderen Reiz.
Die eine liegt mitten im Dschungel und ist längst nicht so gut restauriert wie die meisten anderen Ruinen. Dadurch wirkt sie sehr viel ursprünglicher und authentischer. Die andere liegt direkt am Meer, gesäumt von weißem Sandstrand und Palmen.
Die Entfernung von Chichén Itzá nach Tulúm beträgt ca. 150 km, wobei Cobá ungefähr 45 km vor Tulúm liegt. Empfehlenswert ist es, schon früh morgens in Chichén Itzá aufzubrechen, um möglichst schnell in Cobá zu sein.
Hier kann man sich dann 2 bis 3 Stunden Zeit für die Besichtigung der Ausgrabungsstätte nehmen. So lange dauert es schon, denn auch hier sind wieder recht lange Fußmärsche zurückzulegen und einige Pyramiden zu besteigen, das alles bei tropischen Temperaturen. Anschließend kann man sich in einem der kleinen Restaurants stärken. Im Cobá-See, an dessen Ufer die Ausgrabungen liegen, leben Schildkröten und Krokodile. Wenn man sich etwas Zeit nimmt, bekommt man bestimmt welche zu sehen. Dann geht es weiter nach Tulúm.
Übernachtung in Tulúm
Dort angekommen, heißt es eine Unterkunft für die Nacht zu suchen. Dabei gibt es 2 Möglichkeiten: entweder in einem der zahlreichen Hotels in Tulúm selbst oder in einer der Strand Cabañas, südlich der Ruinen. Diese Variante bietet sich besonders an, wenn man den Strandurlaub schon in Tulúm beginnen möchte und nicht erst in einem der großen Hotels an der sogenannten Riviera Maya.
Den Abend kann man dann in einem der vielen Restaurants ausklingen lassen, die entlang der Hauptstraße liegen.
Von Tulúm nach Playa del Carmen, dem Hauptort der Riviera Maya, sind es nur ca. 70 km. Man hat am nächsten Tag also genug Zeit, sich die Ruinen anzusehen und anschließend ein erstes Bad im Meer zu nehmen und dann weiter nach Playa del Carmen bzw. dem im Voraus gebuchten Hotel zu fahren.
Tulúm - Archäologie direkt am Meer
Die Ausgrabungsstätte von Tulúm liegt wie gesagt direkt am Meer und bietet daher ein besonders schönes Panorama. Allerdings gibt es hier außer einigen Sträuchern und Palmen nichts, was einem Schatten spendet. Das macht die Besichtigung recht anstrengend, selbst wenn das Gelände nicht sehr groß ist und es auch keine Pyramiden zu besteigen gibt. Und im Hintergrund immer das türkisfarbene Meer, das einen lockt! Man sollte also auf jeden Fall Badezeug im Handgepäck haben, denn zum Ausgrabungsgelände gehört auch ein Strand. Und was kann es schöneres geben, als sich nach einem schweißtreibenden Rundgang in brütender Hitze in den türkisblauen Fluten abzukühlen? Und so halten sich am Strand meist genauso viele Menschen auf, wie in den Ruinen selbst. Wenn man sich erfrischt hat und wieder einigermaßen trocken ist (Umkleidekabinen gibt es nicht), geht es dann auf die letzte Etappe, nach Playa del Carmen. Nach der Rückgabe des Mietwagens kann dann der Strandurlaub beginnen.
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