Ankunft in Mexiko-City



Beim Anflug auf Mexiko-City wird sehr eindrucksvoll deutlich, dass es sich hier um einen der größten Ballungsräume der Welt handelt.

Aufenthalt in Mexico-City

Ein Häusermeer soweit das Auge reicht, eingerahmt von hohen Bergmassiven - und der Flughafen irgendwo da unten, praktisch mitten in der Stadt.

Für den Aufenthalt in Mexiko-City sollte man mindestens 3 Tage einplanen. Zum einen, um sich an die Höhenluft und den Zeitunterschied zu gewöhnen, zum anderen, um genug Zeit für die Besichtigung der Stadt zu haben. Ein Hotel in der Nähe des Zócalo, des Hauptplatzes von Mexiko-City, ist dafür ein sehr guter Ausgangspunkt.

Fortbewegen kann man sich in Mexiko-City gut zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Bussen oder Metro. Natürlich gibt es auch Taxis, und zwar ganz besondere, die einem auch sofort ins Auge springen. Es sind dies alte, grün lackierte VW-Käfer mit weißem Dach. Leider können damit nur 2-3 Fahrgäste transportiert werden. Der Beifahrersitz wurde nämlich ausgebaut, so dass nur die Rückbank als Sitzplatz genutzt werden kann. Wenn mehr Personen befördert werden sollen, muss man auf die üblichen "Allerwelts-Taxis" zurückgreifen, die es selbstverständlich auch gibt. Aber diese kleinen grünen Flitzer beleben das Stadtbild doch ungemein.

Achtung Regenguss

Wenn man im Juli oder August in Mexiko-City - oder auch in anderen Städten des zentralen Hochlandes - unterwegs ist, sollte man immer mal wieder einen Blick gen Himmel werfen. Denn im Laufe eines Tages kann sich das Wetter mehrmals ändern. Erst scheint die Sonne von einem blauen Himmel mit weißen Wölkchen.

Doch schon einige Zeit später sind daraus große dunkle, regenschwere Wolken geworden. Und wenn es dann wirklich zu regnen beginnt, heißt es nur noch Schutz suchen. Aus den ersten großen Tropfen werden nämlich binnen kürzester Zeit sintflutartige Regenfälle. Ungeheure Wassermassen stürzen herab, so dass die Straßenhändler die Zeltplanen ihrer Verkaufsstände alle paar Minuten "entleeren" müssen, indem sie sie mit einem Stab oder Besen anheben. Natürlich gibt es auch Händler, die Regenschirme verkaufen, und es ist wirklich ratsam, vorbeugend einen zu erstehen.

Dünne Luft

Dass man sich in Mexiko-City auf einer Höhe von 2240 m befindet, wird einem spätestens dann bewusst, wenn man sich einer körperlichen Anstrengung unterzieht. Wie zum Beispiel Treppensteigen im Nationalpalast (Palacio Nacional) mit seinen sehenswerten Wandgemälden des berühmten mexikanischen Malers Diego Rivera. Da geht einem doch schnell die Puste aus.

Erholung bietet der hübsche Garten im zweiten Innenhof des Palastes. Vor allem Kakteen wachsen hier in Hülle und Fülle. Das ist überhaupt ein Phänomen für europäische Reisende: Pflanzen, die bei uns mit viel Liebe und Pflege auf der Fensterbank gedeihen, wachsen hier draußen in der freien Natur als einheimische Arten in ungekannter Pracht und Größe.

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